Antworten auf häufige Fragen
|
Haben Sie eine Laserschutzbrille mit Klasse 4? Bei der Bezeichnung „Klasse 4“ handelt es sich um die Laserklassifizierung nach DIN EN 60825-1. „Klasse 4“ bedeutet, dass es sich um einen potentiell gefährlichen Laser handelt. Wenn Sie mit diesem Laser arbeiten, benötigen Sie unbedingt einen Augenschutz. Diese Klassifizierung sagt jedoch nichts über die Wellenlänge oder die Schutzstufe aus, gegen die und mit der die Brille schützen muss. Bitte füllen Sie das Anfrageformular mit ihren Laserdaten aus. Anhand dieser Informationen können wir für Sie die geeignete Laserschutzbrille berechnen und auswählen. Wie lang ist die Lebensdauer meiner Laserschutzbrille? Die Antwort auf diese Frage hängt nicht allein vom Alter der Brille ab, sondern vor allem von der Behandlung des Produktes, der sorgfältigen/richtigen Pflege, und nicht zuletzt von den Umgebungsbedingungen. Aus diesem Grund empfiehlt LASERVISION die Überprüfung auf Lasersicherheit im regelmäßigem Turnus. LASERVISION bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Laserschutzbrille gegen einen geringen Betrag auf Lasersicherheit überprüfen zu lassen. Diesen Service bieten wir für Brillen, Fenster und Filter an.
Der Unterschied ist die Standzeit des Filters bezogen auf die jeweilige Schutzstufe bzw. Energie- und Leistungsdichte bei Laserbeschuss. Nach DIN EN 207 wird gefordert, dass ein Filter dem Laser, für den er ausgesucht wurde, bei einem direkten Treffer unter Normbedingungen eine bestimmte Zeit standhält: bei Dauerstrich (D) 10 Sekunden, bei gepulsten Lasern (I; R) 100 Pulse. Wenn es keinen Filter gibt, der diese vollen Anforderungen nach DIN EN 207 erfüllt, bietet LASERVISION nach DIN EN 60825 einen Laserschutzfilter an, der diesen Anforderungen so nahe wie möglich kommt. Das bedeutet, dass die Optische Dichte ausreichend ist, jedoch die geforderte Standzeit von 10 Sekunden bzw. 100 Pulsen nicht garantiert werden kann.
Das hängt mit der Standzeit des Filters (siehe oben) zusammen. Hierfür muss die Schadensschwelle, als maximale Belastbarkeit des Materials, berechnet werden. Die relevante Größe ist die Energie- bzw. Leistungsdichte, d.h. die Energie bzw. Leistung pro Fläche. Dafür wird die die Pulsenergie bzw. durchschnittliche Leistung und die Strahlfläche des Lasers benötigt. Ohne Durchmesserangabe kann die Strahlfläche und damit die Energie- und Leistungsdichte nicht berechnet werden. . Den Laserstrahl selbst kann man meist nicht sehen, höchstens den Fleck, an dem der Laserstrahl auftrifft. Eine Laserschutzbrille ist üblicherweise eine „Vollschutzbrille“ (DIN EN 207). Diese Filter dienen dem Schutz der Augen gegen Laserstrahlung im ultravioletten, sichtbaren und infraroten Spektralbereich und absorbieren oder reflektieren den Strahl vollständig. Das bedeutet, dass der Strahlfleck nicht sichtbar ist. Sollten er dennoch erkennbar sein, hat die Brille möglicherweise keine ausreichende Schutzstufe oder es handelt sich um Sekundärstrahlung (mit einer anderen Wellenlänge). Bitte prüfen Sie, ob die Markierung der Laserschutzbrille mit den Anforderungen Ihres Lasers übereinstimmt. Die Schutzwirkung einer korrekt ausgewählten Laserschutzbrille bleibt bei einem direkten Auftreffen des Strahles mindestens 10 Sekunden bzw. 100 Pulse lang erhalten, jedoch sollte man nie direkt in den Strahl blicken. |
Wie justiert man mit Laserschutzbrillen? Muss dazu die Brille abgenommen werden? Die Brille darf nicht abgenommen werden! Es gibt spezielle Laserschutzbrillen, so genannte Justierschutzbrillen (nach DIN EN 208 – im Wellenlängenbereich 400 – 700 nm). Sie absorbieren oder reflektieren den Laserstrahl nicht vollständig. Die Strahlung wird dadurch auf Werte abgeschwächt, die 1mW für Dauerstrichlaser unterschreiten (entspricht Laserklasse 2). Diese Filter sind
Laserschutzbrillen dienen als Schutz der Augen vor einem zufälligen direkten Treffer des Laserstrahls. Sie sind nicht für den direkten Blick in den Laserstrahl gedacht. Eine korrekt ausgelegte Brille schützt unter Normbedingungen gegen den direkten Blick in den Laser, jedoch nur für mindestens 10 Sekunden oder 100 Pulse.
Die Farbe eines Absorptionsfilters kann meistens nicht willkürlich ausgewählt werden, sondern hängt von der Wellenlänge gegen die der Filter schützen soll und dem verwendeten Absorberfarbstoff ab. Wenn Sie sich gegen eine oder mehrere Wellenlängen im UV-Bereich oder unteren sichtbaren Bereich (blaue Strahlung) schützen wollen, dann ist der Filter in der Regel gelb oder orange. Schutzbrillen gegen Wellenlängen im grünen Bereich sind in der Regel rot. Bitte beachten Sie, dass eine Brille niemals nur nach der Farbe ausgesucht werden darf. Es gibt jedoch teilweise Filtermateriealien unterschiedlicher Farbe, die für mehrere Bereiche schützen. Meist unterscheiden sich diese Filter jedoch auch in Bezug auf Tageslichttransmission und Schutzstufe. Bitte prüfen Sie sorgfältig, ob die angebotene oder vorhandene Brille die Anforderungen Ihres Lasers erfüllt. Reine Schichtfilter, d.h. Interferenzschichten auf klarem Substrat, beeinträchtigen die Farbsicht dagegen nicht und besitzen außerdem eine hohe Tageslichttransmission.
ACHTUNG! Bevor diese Frage beantwortet werden kann muss auch für den neuen Laser festgestellt werden, welche Anforderungen gelten (Wellenlänge, Schutzstufe nach DIN EN 207 bzw. DIN EN 208). Prüfen Sie danach ob die Markierung auf Ihrer vorhandenen Brille diese Anforderungen erfüllt. Wenn ja, dann ist die Brille geeignet. Wenn Sie sich nicht sicher sind, rufen Sie uns an. Wir führen die Berechnung und Prüfung gern für Sie durch.
Der für Menschen typischerweise sichtbare Bereich der Strahlung reicht von ca. 380 – 780 nm . Für eine Brille, die diesen ganzen Bereich abdeckt, wird ein Material benötigt, das für die sichtbare Strahlung undurchlässig und damit komplett schwarz wäre. Wenn Sie mehrere Laser in diesem Bereich einsetzen, dann ist eine Aufteilung auf mehrere Brillen notwendig. Auch wenn dieser Bereich nicht kontinuierlich abdeckt werden soll, sondern „nur ein paar Wellenlängen“ betroffen sind, kann die Brille schon zu dunkel sein. Gewöhnlich steigt der Schutz im Material langsam an, um bei der gewünschten Wellenlänge die benötigte Schutzstufe zu erreichen. Das bedeutet, es wird nicht nur die gewünschte Wellenlänge abgedeckt, sondern es werden zwangsläufig auch Bereiche unter- und oberhalb der gewünschten Wellenlänge (mit niedrigerer Optischer Dichte) abgedeckt. Beim Ausblenden mehrerer Wellenlängen im sichtbaren Bereich überschneiden sich die Kurven und sorgen dafür, dass die Brille dunkel wird. |







