Grundlagen Optischer Filter

Einführung

Laserschutzfilter

Da Laserstrahlung aufgrund der physikalischen Eigenschaften, wie gute Strahlqualität und gute Fokussierbarkeit (räumliche Kohärenz), in erster Linie für die Augen ein hohes Gefahrenpotenzial darstellt, werden spezielle optische Filter (Laserschutzfilter) benötigt, die das „normale“ Licht durchlassen, für das Laserlicht aber eine Sperrfunktion besitzen. Da jeder Laser, abhängig von seinem aktiven Medium, immer eine oder mehrere spezifische Wellenlängen emittiert, benötigt man Filter, die an Wellenlänge und Leisistung der jeweiligen Strahlquelle angepasst sind.

Durch eine Laserschutzbrille oder ein Laserschutzfenster werden aus dem Spektrum einzelne Wellenlängen oder -bereiche herausgefiltert. Wird dabei Licht aus dem sichtbaren Bereich geblockt, führt dies unmittelbar auch zu einer Veränderung der Wahrnehmung der Umgebung. Zum einen wird durch die optische Dichte des Laserschutzfilters (niedrige Transmission) die Umgebung dunkler, zum anderen verändert das Fehlen einzelner Wellenlängen oder -bereiche die Farbsicht des Anwenders.

Daher ist die sorgfältige Auswahl des Laserschutzfilters bzw. der Filtertechnologie in Übereinstimmung mit den berechneten Schutzstufen und den Erfordernissen der jeweiligen Anwendung eine herausfordernde Aufgabe.

 

 

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