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Laserschutznormen weltweit
Die Welt des Laserschutzes nach amerikanischem Standard (ANSI)Die amerikanische Norm ANSI Z 136 verlangt die Spezifikation einer Laserschutzbrille ausschließlich nach OD (Optische Dichte). Als Optische Dichte (OD oder D(λ)) bezeichnet man die Abschwächung von Licht, das durch einen optischen Filter tritt. Je höher der Wert, desto größer ist die Abschwächung. Für die Berechnung der OD ist der dekadische LoLogarithmus vom Verhältnis der transmittierten Leiststung Pt zur eingestrahlten Leistung Pi zu bilden. ANSI erlaubt weiterhin die Definition einer Nominellen Gefahrenzone durch den Laserschutzbeauftragten. Außerhalb dieser „Nominellen Gefahrenzone“ (NHZ) ist Augenschutz gegen Streulicht erlaubt. Die meisten asiatischen Länder richten sich nach diesen Vorschriften. Die Tendenz hin zu den strikteren europäischen Vorschriften nimmt jedoch zu. So hat z.B. Australien die EU-Norm nahezu 1:1 übernommen. |
Die Welt des Laserschutzes nach europäischem Standard (EN 207/208/60825)In Europa muß bei der Auswahl von Laserschutzbrillen immer eine zweite Komponente berücksichtigt werden: Die Schadensschwelle. Diese wird festgestellt durch die Energie bzw. Leistungsdichte = Energie bzw. Leistung pro Fläche d.h. Strahlfläche. Schutz ausschließlich gegen Streulicht ist nicht gestattet, nur der Schutz gegen einen direkten Treffer. Ein Schutz nur mit Optischer Dichte wird als nicht ausreichend betrachtet,wenn das Material des Laseraugenschutzes einem direkten Treffer des Lasers nicht standhält. Die dazugehörigen Regelwerke werden als Norm bezeichnet. Durch die Anwendung im Rahmen einer BGV wird diese jedoch eine gesetzliche Vorschrift, die auch vor Gericht einklagbar ist. Sowohl in den Unfallverhütungsvorschriften als auch in der Medizinischen Geräteverordnung wird darauf Bezug genommen. |




