EN 60825 Laserschutz nach Optischer Dichte

Die DIN EN 60825 fordert eine ausreichende Optische Dichte von Augenschutz, um die Leistung eines Lasers auf die maximale zulässige Bestrahlungsstärke oder weniger zu reduzieren. Diese Norm erlaubt in extremen Situationen die Spezifikation nach der Optischen Dichte, empfiehlt jedoch die Anwendung der DIN EN 207 mit Tests durch ein unabhängiges Institut.

Keiner der drei Standards erlaubt eine Nominelle Gefahrenzone, wie sie z.B. in den USA üblich ist. Akzeptiert und erlaubt ist nur ein Schutz gegen den schlimmsten Fall: Ein direkter Treffer.

Wenn es keinen Filter gibt, der die vollen Anforderungen nach DIN EN 207 erfüllt, bietet LASERVISION nach DIN EN 60825 einen Filter an, der diesen Anforderungen so nahe wie möglich kommt. Das bedeutet, dass die Optische Dichte ausreichend ist, die geforderte Standzeit von 10 Sekunden und 100 Pulsen (gepulste Laser) jedoch nicht garantiert werden kann.

Für derartige Ausnahmefälle wird empfohlen, dass sich der Laserschutzbeauftragte oder Sicherheitsingenieur an die zuständige Berufsgenossenschaft wendet und den konkreten Anwendungsfall diskutiert.

 

 

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